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    Die Rotröcke / Elferat

    Kaller Rathaussturm Bürgermeister Radermacher in Ketten gelegt

    Ksta.de 12.02.2015
     
     
    Die jecken Wiever tanzten in Kall durch die Straßen.  Foto: Franz Albert Heinen
    Schlecht erging es Bürgermeister Herbert Radermacher beim Sturm auf das Rathaus in Kall. Er kapitulierte bereits nach dem zweiten Kanonenschuss und wurde anschließend in Ketten gelegt. Die Wiever tanzten zum Sieg.
     

    Nach dem ersten Schuss der närrischen Artillerie aus der „Mückeflitsch“ gab sich Bürgermeister Herbert Radermacher noch gelassen, beim zweiten „Bumms“ zeigte er Nerven. Als Kanonier Thorsten Söns auf das Kommando von Kommandant Johannes Mießeler den dritten Schuss abgefeuert hatte, ließ sich der Rathauschef aber widerstandslos von den jecken Wachen aus seinem Beamtenbunker führen und in Ketten legen. Nach der Kapitulation des Rathauses wurde Bürgermeister Herbert Radermachen in Arbeitszeug dem Volk als Gefangener präsentiert. Er erklärte, dass man im Rathaus so viele Baustellen habe, dass die ganze Mannschaft mit anpacken müsse.

    Damit war das Rathaus erobert. Die Jubiläumsgesellschaft „Löstige Bröder“, die im traditionellen Rot-Weiß mit den übrigen Gesellschaften und Tollitäten der Gemeinde zur Eröffnung des Straßenkarnevals gekommen waren, konnten ihr jeckes Treiben vorerst im Sitzungssaal fortsetzen. Die Feier geriet im wahrlich närrischen 111. Jahr des Bestehens der KG besonders prächtig. Und die Sonne strahlte schon bei der Anmoderation vor dem Rathaus durch Werner Keutgen mit den närrischen bunten Gruppen um die Wette. Der Moderator ist zugleich der Vorsitzende der Löstige Bröder.
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    Damit die Jecken so richtig locker wurden, heizte ihnen die Musikkapelle Kall ein. Für die gute und charmante Optik sorgten die jungen Tänzerinnen der Kallbachmücken. Echt professionell packten die Kaller Möhnen ihren Auftritt an. Traditionell kamen die Möhnen in der Kluft der Möhnen daher. Eine der resoluten Damen schnappte sich gleich den Kinderprinz der Nikolausschule und schwang mit dem jungen Mann das Tanzbein. Zum Auftritt der Möhnen gehörte auch eine gelungene Polonaise. Am Sonntag stellt sich der närrische Lindwurm als Jubiläumszug auf der Kölner Straße und der Werner Schumacher-Straße ab 13 Uhr auf, Start ist um 14 Uhr. (fa)
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